Avers
Ragn da Ferrera, Averser Rhein
und Seitenbäche
Der Jufer Rhein,
der Averser Rhein und alle Seitenbäche, wie der Madrischer Rhein oder der Ual
da Niemet, sind auf der gesamten Länge befischbar. Es gibt zwar keine
Schonstrecken, aber das Wasser wird von den Kraftwerken erbarmungslos genutzt.
So ist zum Beispiel der Madrischer Rhein unterhalb des Stausee Preda auf einer
Länge von ca. 3,5 Km oft ausgetrocknet! Viele schöne Seitenbäche werden schon
weit oberhalb der Waldgrenze gefasst und auch der Averser Rhein fliesst
unterhalb des Stausees in Innerferrera öfters nur als kümmerlicher Rinnsal.
Unterhalb Ausserferrera wird im Sommer deshalb in den herrlichen Pool’s des
naturbelassenen Bachs mehr gebadet als gefischt.

Ual
da Niemet
Stausee Innerferrera
Seen
Flüesee und Seeflüesee
Mehrere Seen liegen hoch oberhalb
Juf auf der Seeflüe, einer alpinen Geländeterrasse. Mit Bachforellen besetzt
ist der 100 Meter höher gelegene Seeflüesee (2790 m.ü.M.) und Seesaiblinge
können im grössten der Flüeseen (2682 m.ü.M.) gefangen werden.


Seeflüesee
Bandseen
Ebenfalls auf einer alpinen
Geländeterrasse und mit Bachforellen besetzt sind die beiden Bandseen auf 2599
resp. 2643 m.ü.M.

Schwarzseen
Im Val Madrisch, einem Seitental
des Avers liegen zwei weitere interessante Bergseen. Der untere Schwarzsee
(2522 m.ü.M.) ist mit Bachforellen, Namaycush sowie Bach- und Seesaiblingen
besetzt, der kleinere mittlere Schwarzsee (2554 m.ü.M.) hat ein guter Bestand
an schönen Bachforellen.

Lai Ghiacciato
Ganz nahe der Grenze zu Italien
liegt im Val Niemet, einem weiteren Seitental des Avers, der Lai Ghiacciato
(2508 m.ü.M.). Der Name „Eissee“ kommt nicht von Ungefähr; der See mit schönen
Buchten und einer grossen Halbinsel ist meistens noch bis in den August
teilweise eisbedeckt. Eingesetzt wurden hier Namaycush Saiblinge.
Lai da Muttala, Lai da Marenda, Lai dil Hirli
Hoch über Innerferrera, auf Muttala
liegen die drei Bergseen nur wenige hundert Meter von einander entfernt. Alle
Seen haben kristallklares Wasser und sind mit aussergewöhlich schön
gezeichneten Namaycush-Saiblingen besetzt. Im Lai dil Hirli (2520 m.ü.M.) und
im Lai da Marenda (2602 m.ü.M.) hat es
zudem noch eher magere Bachforellen. Der
Lai da Muttala (2465 m.ü.M.) wurde vor Jahren auch mit Bachsaiblingen
besetzt.

